Das Konzept unserer Arbeit

Logopädie & Sozialpädagogik

Der Ansatz in der Praxis für Logopädie & Sozialpädagogik hebt sich von anderen Sprachtherapeuten dadurch ab, dass die zwei sehr unterschiedlichen Arbeitsweisen - die Logopädie und die Sozialpädagogik - miteinander verknüpft werden. Durch diese Verbindung werden die jeweils positiven Elemente der einzelnen Ansätze vorteilhaft miteinander verknüpft.
Schwerpunkt der sprach- und stimmtherapeutischen Arbeit ist dabei natürlich die Logopädie, die sich auf den einzelnen Menschen mit seinen individuellen sprachlichen oder stimmlichen Aufgaben konzentriert.
Daneben nimmt die Sozialpädagogik mit ihrem generalistischen Ansatz die Umwelt und die Familie mit allen Stärken und positiven Kräften mit in den Blick und in die Behandlung auf.
Aber gleichgültig, ob nun Logopädie oder Sozialpädagogik - unsere Arbeit basiert stets auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen.

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Behandlung

Voraussetzung für eine logopädische Behandlung ist eine eingehende und umfangreiche Untersuchung durch die/den behandelnde Ärztin oder Arzt. Diese stellen eine sogenannte "logopädische Heilmittelverordnung" aus.

Grundlage unserer Arbeit ist zu Behandlungsbeginn eine ausführliche Anamnese. Gemeinsam mit den Eltern bzw. dem erwachsenen Patienten werden die Vorgeschichte und die Hintergründe der Sprach-, Sprech- bzw. Stimmstörungen herausgearbeitet. Um das Bild zu vervollständigen holen wir bei Bedarf nach Rücksprache mit den Eltern und Patienten weitere Informationen bei behandelnden Ärztinnen und Ärzten, Erzieherinnen und anderen Therapeutinnen und Therapeuten ein.
Auf die Anamnese folgen weitere Untersuchungen der sprachlichen oder stimmlichen Auffälligkeiten mittels standardisierter Testverfahren, um so die Behandlung auf eine objektive Grundlage stellen zu können

Für uns ganz selbstverständlich ist nach Behandlungsabschluss die Auswertung der logopädischen Behandlung. In Anschlussgesprächen und durch einen Fragebogen evaluieren wir unsere Arbeit.

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Patienten-
zentrierung

Die eigentliche Behandlung wird dann - auf Grundlage der Anamnese und der erhobenen Befunde - patientenzentriert und individuell auf das Kind bzw. die erwachsenen Patientinnen und Patienten abgestimmt - durchgeführt. Bei der Behandlung herrscht eine ressourcenorientierte Haltung vor. Die Stärken der Einzelnen werden in den Blick genommen und in der Therapie aufgegriffen. In der Regel dauert eine logopädische Behandlungseinheit 45 Minuten. Je nach therapeutischer Notwendigkeit findet die Behandlung ein bis dreimal pro Woche statt.

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Aktive
Elternarbeit

Neben der direkten Arbeit mit den Kindern und den erwachsenen Patienten finden regelmäßig Eltern- bzw. Angehörigengespräche statt. Die Ziele dieser Gespräche sind sehr weit gefächert, angefangen bei Informationen über den Stand und den Verlauf der Behandlung, über die Klärung von Einschulungsfragen bis hin zu Fragen zu Krankheitsverlauf und Krankheitsbewältigung.

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Nachsorge

Nach den Behandlungsende beginnt die Phase der Nachsorge. In dieser Zeit finden - je nach Störungsbild - in größeren Abständen Kontrolltermine oder kurze Telefongespräche statt, um den in der Therapie erzielten Stand auch nach Therapieende abzusichern bzw. auftretende Fragen beantworten zu können. Durch dieses System kann sichergestellt werden, dass bei Bedarf die Behandlung zeitnah erneut aufgenommen werden kann.

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Prävention

"Keine Behandlung ist die beste Behandlung"
Diesem Grundsatz folgend versuchen wir durch frühzeitig einsetzende Beratung der Eltern, durch Elternabende und Fortbildungen für Erzieherinnen die Sensibilität für sprachliche Auffälligkeiten zu erhöhen. So können schon frühzeitig mögliche sprachliche Schwierigkeiten entdeckt und durch eine frühe Intervention rechzeitig aufgefangen, beziehungsweise Anregungen für einen positiven Umgang mit den Auffälligkeiten vermittelt werden. Denn schließlich gilt: je früher die Schwierigkeiten angegangen werden, desto positiver und schneller erfolgt deren Aufarbeitung und desto geringer sind die psychosozialen Folgen für die Betroffenen.

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Netzwerkarbeit

In einer immer komplexer werdenden Umwelt ist es auch im Bereich der Sprachtherapie von großer Bedeutung, in Netzwerken zu denken und zu arbeiten. Konkret bedeutet dies, dass sich die Logopädinnen in Ostfildern zu einem Netzwerk zusammengeschlossen haben, um sich in regelmäßigen Abständen im Rahmen von kollegialer Beratung über laufende Behandlungen auszutauschen.
Darüber hinaus bedeutet Netzwerkarbeit einen regelmäßigen Austausch mit den ärztinnen und ärzten der Region, den Erzieherinnen der Kindergärten und den anderen Therapeuteninnengruppen wie z.B. Ergotherapie, Physiotherapie und Heilpädagogik.
Hier finden Sie die aktuelle Adressenliste der Ostfildener Logopädinnen.

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Fortbildung

Logopädie und Sozialpädagogik sind sehr lebendige und dynamische Berufe, die einer ständigen Wandlung unterliegen. Daher sind regelmäßige Fortbildungen, Literaturstudium und kollegiale Beratung mit den Kolleginnen unerlässlich, um zuverlässig eine hohe Fachlichkeit gewährleisten zu können.

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